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Warum sind Windenergieanlagen unterschiedlich groß?

Die Menge an elektrischer Energie, die eine Windenergieanlage produziert, nennt man auch ihren Ertrag. Jedes Windrad soll an dem Platz, an dem es steht, einen möglichst guten Ertrag liefern. Dazu muss es die Kraft des Windes so gut wie möglich ausnutzen. Vor dem Bau eines Windrades wird deshalb ein Windgutachten erstellt. Es untersucht genau, wie stark, wie oft und aus welcher Richtung der Wind an einem Standort weht und welche Anlage am besten an diesen Ort passt.

An der Küste weht fast immer ein sehr kräftiger Wind. Hier kann schon mit kleineren Türmen sehr viel Windstrom erzeugt werden. Im Süden Deutschlands werden dagegen sehr viel höhere Windräder gebaut, denn dort weht der Wind nur in höheren Luftschichten ausreichend stark und gleichmäßig.

Die ersten Windenergieanlagen wurden in den 1990er Jahren an der Nordseeküste errichtet. Sie waren kaum mehr als 50 Meter hoch und lieferten noch sehr wenig Strom. Vor allem Bauern nutzten diese Anlagen, um elektrische Energie für ihre Höfe zu erzeugen.

In den vergangenen Jahren wurden immer leistungsfähigere Windenergieanlagen entwickelt. Sie sind sehr viel größer als die alten Modelle und haben längere Flügel. Ein einziges modernes Windrad kann ungefähr 3000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Um die gleiche Menge Strom zu produzieren, brauchte man vor 20 Jahren noch zehn Windenergieanlagen.

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